Auf der
innovate!
in Osnabrück, dem Event der Food-, Agrar- und Digitalbranche, versammelten sich am 17. Oktober zahlreiche Gründer, Studierende, Unternehmer, Vertreter aus Forschung & Lehre sowie ganz einfach Interessierte, um sich über neue Trends und Technologien auszutauschen. Ein idealer Ort für eine Verbandsgründung: 20 Start-ups haben gemeinsam mit Förderern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Osnabrück die „Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Land- und Ernährungswirtschaft“ (German AgriFood Society) gegründet.
Die Gesellschaft setzt sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen ein. Sie möchte die Vernetzung exzellenter Wissenschaft und Forschung entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette mit Unternehmern fördern, Forschungsprojekte anstoßen, Wissenslücken aufzeigen und mit einem breiten Netzwerk unterstützen.
Ziel ist es, Startups, innovative Land- und Forstwirte, Lebensmittelhandwerker, F&E-Projekte in Foodtech, Agritech und Biotech zu unterstützen. Dazu greift die Gesellschaft auf langjährige unternehmerische Erfahrung, ein Netzwerk aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmertum sowie tiefe Digitalkompetenz zu. Außerdem möchten sie Handlungsfelder auf dem Weg zu einer regenerativen Lebensmittelwertschöpfung aufzeigen und wissensbasierte Positionen oder Vorschläge in den öffentlichen Diskurs einbringen.
Die German Agri Food Society möchte dabei bewusst kein Doppelgänger des Bundesverbands der Deutschen Start-ups sein, der ein deutlich breiteres Spektrum abdecke. Die beiden Vorstandssprecher, Dr. Julia Köhn (Gesellschafterin der Pielers GmbH) und Dominik Ewald (Mitgründer des Start-ups Monitor Fish), machen deutlich, dass der neue Verband eher eine existierende Lücke im Gründungsbereich schließen wolle. So sei zum Beispiel die finanzielle Unterstützung neuer Unternehmerideen im Agrifood-Bereich in Deutschland bis dato viel zu schwach. Um diese Situation für Gründer zu verbessern, müssten künftig internationale Wettbewerbsnachteile sowie auch technische Hürden abgebaut werden.
Der Verband freut sich über neue Mitglieder und innovative Ideen aus der Land- und Ernährungswirtschaft. Weitere Informationen dazu finden Sie unter
www.agri-food.de